News
26.7.2010
Unsere CD "Chilli con Tango" ist seit heute ausverkauft!
25.7.2010
Die Calace-CD ist ab Sommer 2010 zum Sonderpreis (14,-) zu haben! Es sind nur noch wenige Exemplare erhältlich. Mehr Infos gibt es im CD-Shop.
20.7.2010
Unser nächstes Konzert ist am 22.7.2010 in Frankfurt
13.7.2010
19.6.2010
Unser nächstes Konzert spielen wir am 1.7. in Laubach. Als Gast begleitet uns der italienische Organist Alessandro Sbrizzi.
Konzert in der Schweiz
22.9.2007
In den letzten 10 Jahren sind über 60 Kompositionen für uns geschrieben worden. Die meisten dieser Werke sind
Duo- oder Solowerke. Dass jemand ein Konzert für uns schreibt, ist auch für uns etwas besonderes. Der britische Komponist
Barry Mills hat ein großes Konzert für Mandoline, Gitarre und Orchester für uns geschrieben, und das Akademische Orchester
Basel unter der Leitung von Raphael Immos hat die Herausforderung angenommen, dieses Werk mit uns uraufzuführen.
Es sollte ein englischer Abend werden, und deshalb standen nur Werke britischer Komponisten auf dem Programm. Nach der 5. Sinfonie
von Ralph Vaughan Williams spielten wir zunächst noch ein anderes Doppelkonzert. Rodney Newton hatte sein Konzert für Mandoline, Gitarre
und Streicher bereits 1977 geschrieben, doch es wurde erst 2005 von uns zum ersten Mal gespielt.
Dieses Konzert war nicht nur unser Schweizer Debut, wir durften auch in der Anwesenheit des Komponisten spielen, denn Barry Mills war
extra für diese Aufführung aus England angereist!
Hier ist eine Kritik zu dem Konzert, erschienen im Journal 1/2008 des Zupfmusik-Verband Schweiz:
Musik aus England
Das Programm des Herbstkonzertes des aob: Die Symphonie Nr 5 (1943) von Ralph Vaughan Williams (1872-1958),
Das Concerto da Camera Nr.1 (1977) für Mandoline, Gitarre und Streicher von Rodney Newton (*1977)
und die Uraufführung Mandolin and Guitar Concerto (2003) von Barry Mills (*1949). Um es vorweg zu
nehmen, es war ein eindrücklicher, beglückender Konzertabend.
Das Duo Ahlert & Schwab spielte mit einer Leichtigkeit und mit wunderbarer Klangfülle, äusserst virtuos
und die Möglichkeiten der Instrumente voll ausschöpfend. Ein besonderes Erlebnis für den Kenner
sowie den (unbelasteten) Konzertbesucher.
Wer meint, Mandoline und Gitarre würden im Streichorchester untergehen, sah sich am Konzert des
aob gewaltig getäuscht. Der Komponist Rodney Newton sowie auch Barry Mills verstehen die Instrumente
so geschickt einzusetzen dass ein ständiger Wechsel-Dialog von Klang und Farbreichtum,
von Soli und Orchester entsteht. In den Sätzen schnell - langsam - schnell fungiert das Orchester
als stürmischer Dialogpartner, energisch, rhyth-misch mit sich wiederholenden und sich
steigernden Motiven, sowie im langsamen Satz als warmer ruhiger Klangteppich zu
der ausdrucksstarken Gitarre und der in feinstem Tremolo spielenden Mandoline.
In der Uraufführung des Mandolin and Guitar Concertos von Barry Mills brillieren die
Soloinstrumente Mandoline, Gitarre, und als Drittes die Harfe. Das neue Werk ist wie ein
Traumgebilde; zusammen mit dem Streichorchester entstehen faszi-nierende Stimmungen in filigraner
Leichtigkeit oder durch enorme Spannung. Es lässt den Solisten viel Entfaltungsmöglichkeiten
und die Phantasie des Zuhörers wird durch die Titel der einzelnen Sätze: Rainfall, Serenade,
The Piercing Wind und The Ever Changing Sea noch mehr angeregt, man hört förmlich den Regen,
den Wind und die eindrücklichen gefühlvollen Natur-Szenen bis hin zum Schluss, der sich in Nichts
auflöst. In beiden Kompositionen überzeugten die Solisten vollends, und dem Orchester, besonders
auch den Bläsern unter der Leitung von Raphael Immoos gehört ein grosses Kompliment.
Jeannette Vogt-Zingg ZVS Zupfmusik-Verband Schweiz 1/2008






