Navigation

Unterseiten




Edition Corvus

Edition Corvus

Alle Neuigkeiten auf twitter

Twitter

Unsere Bilder auf Flickr

Flickr

Unsere Videos auf Youtube

Youtube

News

28.12.2011

2012
Wir sehen uns im neuen Jahr!

15.12.2011

Calace CD
Unsere CD mit Werken von Raffaele Calace ist nun ausverkauft!

4.11.2011

Uraufführungen
Bei unserem nächsten Konzert in Bottrop am 11.11.2011 spielen wir gleich zwei Uraufführungen: Das Duo Op.52 von Mark Simon und Bidon Cinque von Jeffrey Harrington!

17.10.2011

CD-Release
Die Veröffentlichung unserer neuen CD wurde um einen Monat verschoben. Sie erscheint nun im März 2012!

Konzert in der Schweiz

22.9.2007

In den letzten 10 Jahren sind über 60 Kompositionen für uns geschrieben worden. Die meisten dieser Werke sind Duo- oder Solowerke. Dass jemand ein Konzert für uns schreibt, ist auch für uns etwas besonderes. Der britische Komponist Barry Mills hat ein großes Konzert für Mandoline, Gitarre und Orchester für uns geschrieben, und das Akademische Orchester Basel unter der Leitung von Raphael Immos hat die Herausforderung angenommen, dieses Werk mit uns uraufzuführen.

Es sollte ein englischer Abend werden, und deshalb standen nur Werke britischer Komponisten auf dem Programm. Nach der 5. Sinfonie von Ralph Vaughan Williams spielten wir zunächst noch ein anderes Doppelkonzert. Rodney Newton hatte sein Konzert für Mandoline, Gitarre und Streicher bereits 1977 geschrieben, doch es wurde erst 2005 von uns zum ersten Mal gespielt.
Dieses Konzert war nicht nur unser Schweizer Debut, wir durften auch in der Anwesenheit des Komponisten spielen, denn Barry Mills war extra für diese Aufführung aus England angereist!



Hier ist eine Kritik zu dem Konzert, erschienen im Journal 1/2008 des Zupfmusik-Verband Schweiz:

Musik aus England
Das Programm des Herbstkonzertes des aob: Die Symphonie Nr 5 (1943) von Ralph Vaughan Williams (1872-1958), Das Concerto da Camera Nr.1 (1977) für Mandoline, Gitarre und Streicher von Rodney Newton (*1977) und die Uraufführung Mandolin and Guitar Concerto (2003) von Barry Mills (*1949). Um es vorweg zu nehmen, es war ein eindrücklicher, beglückender Konzertabend.
Das Duo Ahlert & Schwab spielte mit einer Leichtigkeit und mit wunderbarer Klangfülle, äusserst virtuos und die Möglichkeiten der Instrumente voll ausschöpfend. Ein besonderes Erlebnis für den Kenner sowie den (unbelasteten) Konzertbesucher.
Wer meint, Mandoline und Gitarre würden im Streichorchester untergehen, sah sich am Konzert des aob gewaltig getäuscht. Der Komponist Rodney Newton sowie auch Barry Mills verstehen die Instrumente so geschickt einzusetzen dass ein ständiger Wechsel-Dialog von Klang und Farbreichtum, von Soli und Orchester entsteht. In den Sätzen schnell - langsam - schnell fungiert das Orchester als stürmischer Dialogpartner, energisch, rhyth-misch mit sich wiederholenden und sich steigernden Motiven, sowie im langsamen Satz als warmer ruhiger Klangteppich zu der ausdrucksstarken Gitarre und der in feinstem Tremolo spielenden Mandoline.
In der Uraufführung des Mandolin and Guitar Concertos von Barry Mills brillieren die Soloinstrumente Mandoline, Gitarre, und als Drittes die Harfe. Das neue Werk ist wie ein Traumgebilde; zusammen mit dem Streichorchester entstehen faszi-nierende Stimmungen in filigraner Leichtigkeit oder durch enorme Spannung. Es lässt den Solisten viel Entfaltungsmöglichkeiten und die Phantasie des Zuhörers wird durch die Titel der einzelnen Sätze: Rainfall, Serenade, The Piercing Wind und The Ever Changing Sea noch mehr angeregt, man hört förmlich den Regen, den Wind und die eindrücklichen gefühlvollen Natur-Szenen bis hin zum Schluss, der sich in Nichts auflöst. In beiden Kompositionen überzeugten die Solisten vollends, und dem Orchester, besonders auch den Bläsern unter der Leitung von Raphael Immoos gehört ein grosses Kompliment.

Jeannette Vogt-Zingg ZVS Zupfmusik-Verband Schweiz 1/2008